Die Entscheidung ist gefallen!
Beim vorletzten Rennwochenende des Jahres sind bereits alle wichtigen Entscheidungen der Saison vorzeitig gefallen. Sowohl die Fahrermeisterschaft, als auch die Meisterschaft der beteiligten Teams wurden entschieden. Richie Stanaway sicherte sich drei Rennen vor Saisonende den Meistertitel und seinem Team ma-con Motorsport die Meisterschaft in der Teamwertung. Aber auch wir müssen uns nicht verstecken, denn in beiden Wertungen konnten wir uns den zweiten Platz sichern. Somit ist Patrick Schranner Vizemeister der ADAC Formel Masters und unser Team zweiter in der Teamwertung.
Grundsätzlich waren an diesem Wochenende aber nicht nur das Wetter sehr durchwachsen, sondern auch die Ergebnisse unserer Fahrer. Die Wetterbedingung waren bei allen Veranstaltungen der Formel Masters am Wochenende, mit Ausnahme des letzten Rennens, nicht stabil. Zumeist setzte kurz vor dem Rennen noch einmal Regen ein und das Rennen fand dann bei abtrocknenden Bedingungen statt.
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So fand auch das Zeittraining auf anfangs noch nasser, aber zunehmend abtrocknender Strecke statt, so dass alle Teams auf Regenreifen unterwegs waren. Mit einer perfekt getimten Runde im Zeittraining brachte sich Maximilian Buhk in eine viel versprechende Ausgangsposition für die drei anstehenden Rennen des Wochenendes. Er startete seine letzte Runde in letzer Sekunde und fuhr darin die viert beste Zeit. Gleichzeitig fuhr er damit sein bisher bestes Qualifyingergebnis ein und hatte für das 1. Rennen des Wochenendes eine optimale Ausgangsposition. Auch Patrick Schranner gelang ein vergleichbares Kunststück, so fuhr er in der letzten Zeittrainingsrunde nach einem kurzen Stop noch von P12 auf P2 vor und schaffte sich somit ebenfalls eine gute Ausgangsposition für das kommende Rennen. Maxi Mayer hingegen kam mit der abtrocknenden Strecke nicht gut zu recht. Die anfänglich guten Zeiten hielten dem Verlauf des Qualifyings nicht stand und er konnte auch keine bessere Zeit mehr nachlegen. So musste er von P13 ins Rennen gehen. Das Zeittraining wurde wiederum von Richie Stanaway dominiert der sich folgerichtig die erste Startposition sicherte.
Im ersten Rennen gingen sowohl Schranner als auch Buhk von der schlechteren Streckenseite aus ins Rennen, diese war teilweise, vom Regenschauer kurz vor dem Rennstart, noch sehr nass. Dennoch gelang beiden Fahrern ein guter Start ins Rennen und Maxi Buhk lag kurz darauf bereits auf 3. Position. Da ihm aber gleich darauf ein Konkurrent ins Auto fuhr und er daraufhin seinen Vordermann anschob fiel er ans Ende des Feldes, noch hinter Maxi Mayer, zurück. Beiden erging es dort nicht gut, denn gleich in der nächsten Runde fuhren beide in das Auto von Andrina Gugger, die sich auf der Strecke gedreht hatte, hinein. Damit war das Rennen sowohl für Mayer als auch Buhk beendet. Schranner hingegen fuhr das Rennen solide auf P2 ins Ziel, wurde allerdings, wie weitere vier Fahrer, wegen zu schnell Fahren in einer Gelbphase mit einer Zeitstrafe belegt und fiel damit auf P4 zurück. Sieger des Rennens war Richie Stanaway, vor Vermont und Baumann.
Auch das zweite Rennen fand auf abtrocknender Strecke statt. Hier hatte lediglich P. Schranner eine gute Ausgangsposition, da er von Startplatz 4 ins Rennen ging, diese büßte er allerdings schon beim Start ein und fiel bis auf Position 8-9 zurück. Im Rennverlauf kämpfte er sich langsam wieder nach vorne und lag zu Beginn der letzten Runde knapp hinter Farnbacher auf Position 4. In der letzten Kurve setzte er dann zum Überholen an fuhr fast zeitgleich mit Farnbacher über die Ziellinie. Das Zielfoto belegte dann das Schranner tatsächlich seine Nasenspitze vorne hatte und somit auf der dritten Position das Rennen beendete. Maxi Mayer, der wegen des Ausfalls im ersten Rennen, als Vorletzter startete hatte wieder einige Probleme mit den Streckenbedingungen, konnte sich aber dennoch um drei Plätze auf P10 vorkämpfen. Maxi Buhk, der wegen des ärgerlichen Ausfalls im ersten Rennen sehr motiviert war, fuhr ein sehr gutes Rennen und konnte sich vom letzten Platz auf die achte Position verbessern. So beendeten unsere Fahrer das zweite Rennen auf P3 (Schranner), P8 (Buhk) und P10 (Mayer), während Stanaway vor Vermont siegte.
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Das letzte Rennen war das erste des Wochenendes, dass bei stabil, trockenen Bedingungen abgehalten werden konnte. Patrick Schranner konnte sich in der ersten Runde kurzfristig von P4 auf die erste Position schieben, verlor diese aber wieder an Stanaway, den überragenden Fahrer des Wochenendes. Den zweiten Platz fuhr Schranner allerdings problemlos nach Hause. Unsere beiden anderen Fahrer waren leider weniger erfolgreich, so fuhr Maxi Mayer, der trotz der besseren Streckenbedingungen seine Leistung nicht mehr steigern konnte, nach einem Dreher als Vorletzter dem Feld hinterher. Maxi Buhk erging es noch schlechter, er konnte zwar gut ins Rennen starten, hatte dann aber mit einem Reifenproblem zu kämpfen und musste einen außerplanmäßigen Stop hinlegen. Nach diesem Stop fuhr er mit einer Runde Abstand dem Feld hinterher. Auch dieses letzte Rennen des Wochenendes ging wieder an Stanaway, der damit uneinholbare 76 Punkte Vorsprung vor Schranner hat und somit der neue Meister der Formel ADAC Masters ist.
Alles in Allem war es ein eher durchwachsenes Wochenende für unser Team, so konnten wir uns zwar über die beiden zweiten Plätze in der Meisterschaft freuen, blieben aber mit Maxi Mayer und vor allem Maxi Buhk weit hinter den möglichen Leistungen bzw. Ergebnissen zurück.
Beim letzten Rennen der Saison wollen wir noch einmal angreifen und mit allen drei Fahrern eine konstant gute Leistung über das gesamte Wochenende bringen.











