PostHeaderIcon Erfolgreiches Wochenende auf dem Eurospeedway

Am Freitag startete unser Team in das Rennwochenende auf dem Lausitz Eurospeedway.

Das ganze Wochenende war von sehr wechselhaftem und oft regnerischem Wetter geprägt. Die Streckenbedingungen waren schwierig und die Strecke nicht immer im besten Zustand.

Die beiden Testfahrten zeigten deutlich, dass sich für unseren Rookie Maxi Buhk seine intensiven Vorbereitungen auf das Wochenende gelohnt haben. So konnte er die beiden Tests vor dem Wochenende mit den viertbesten Zeiten abschließen, Patrick Schranner fuhr beide Male die drittbeste Zeit. Maxi Mayer belegte Position 10.

Das Qualifying wurde bei starkem Regen ausgetragen, da unsere Fahrer zum ersten Mal bei Regen auf dieser Strecke unterwegs waren, konnten weder Patrick Schranner noch Maxi Buhk die guten Testergebnisse ins Qualifying retten. So starteten die beiden von den Positionen 6 (Schranner) und 12 (Buhk), Maxi Mayer ging von P15 ins erste Rennen des Wochenendes. Schranners Konkurrent um die Meisterschaft, Richie Stanaway, legte im Qualifying hinter William Vermont die zweitbeste Zeit hin und startete also von Position 2 ins Rennen.

M. Buhk Eurospeedway P. Schranner Eurospeedway

Das erste Rennen wurde bei abtrocknender Strecke gestartet und war für Patrick Schranner von häufigen Positionswechseln geprägt. Er konnte sich im Laufe des Rennens auf die 3. Position vorkämpfen und diese auch ins Ziel retten. Für Maxi Buhk war es ebenfalls ein sehr gutes Rennen und er konnte sich in vielen Zweikämpfen um 6 Positionen von P12 auf P6 verbessern. Für Maxi Mayer lief es nicht so gut, nachdem er im Qualifying einen Unfall hatte, war das Auto noch nicht wieder voll einsatzfähig und er konnte nur von den Ausfällen zweier Fahrer profitieren und von P15 auf P13 vorrücken. Sieger des Rennens war Stanaway, der in Runde 13 seinen Teamkollegen Vermont hinter sich lassen konnte und somit den Sieg einfuhr.

Im zweiten Rennen des Wochenendes musste schon in der ersten Runde das Safety Car ausrücken und führte fünf Runden lang das Feld an. Stanaway lag von Anfang an uneinholbar auf der erstern Position und beendete auf dieser das Rennen. Danach lieferten sich Buhk, Schranner, Vermont und Wehrlein einen heißen Kampf um die Positionen zwei, drei und vier. Im Kampf um die Plätze konnte sich Vermont gegen Schranner behaupten, der seine Erfahrung nicht ausspielte und zusätzlich von der Strecke abkam. Da Maxi Buhk Schranner nacheiferte und ebenfalls einen Ausritt riskierte fiel er bis auf Position 7 zurück, auf der er das Rennen beendete. Dennoch war es für Buhk ein super Rennen, dessen Verlauf sich leider nicht in dem Maß in Punkten niederschlug. Schranner landete letztendlich auf P3 und auch Maximilian Mayer konnte im Laufe des Rennens etliche Plätze gut machen. Da Wehrlein und Vermont unter Gelb Sektorbestzeiten gefahren waren, wurden beide mit einer 30 s Zeitstrafe bedacht und fielen damit etliche Plätze zurück. Unsere Fahrer landeten also letztendlich auf P2 (Schranner), P5 (Buhk) und P6 (Mayer).

P. Schranner Eurospeedway

P. Schranner P1 - Eurospeedway

Wegen ständig wechselnder Wetterbedingungen gingen ein paar Teams mit Slicks und andere mit Regenreifen in das letzte Rennen des Wochenendes. Sah es anfangs noch so aus, als hätten die mit Slicks bereiften  Fahrzeuge die Nase vorn, sorgte ein einsetztender Gewitterregen für eine klare Dominanz der Fahrer mit Regenreifen. Die Fahrer die auf Slicks gesetzt hatten fielen hoffnungslos zurück. Alle unsere Fahrer waren auf Regenreifen unterwegs, leider überstand Maxi Buhk trotz Regenreifen auf Grund eines Fahrfehlers die erste Runde nicht und drehte sich ins Aus. Schranner hingegen konnte schon zu Beginn den überragenden Fahrer des Wochenendes, Stanaway, überholen und sich auf P1 setzen. Stanaway musste im späteren Verlauf auf Grund eines Ausrittes sein Auto abstellen und viel somit zum ersten Mal in der Saison aus. Schranner konnte sich einen guten Vorsprung herausfahren, den er aber fast noch durch einen leichtsinnigen Fahrfehler verschenkt hätte. Knapp konnte er Position 1 vor Tweraser ins Ziel retten. Maxi Mayer schlug sich ebenfalls bei diesen schwierigen Bedingungen sehr gut und lieferte sein bestes Rennen des Wochenendes ab, das mit Position 4 belohnt wurde.

Im Großen und Ganzen können die Fahrer und das Team mit dem gesamten Wochenende zufrieden sein. Das Team liegt in der Gesamtwertung immer noch auf Position 2 und konnte sich deutlich von Neuhauser Racing absetzen. Unsere Fahrer belegen nun die Positionen 2 (Schranner), 12 (Mayer) und 13 (Buhk).

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